Muslimische Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger erfolgreich ausgebildet

Auf der Abschlussfeier am 11.08.2017 erhielten 8 Absolventinnen und Absolventen ihr Zertifikat. Der Kurs war von der Schura und der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig zum ersten Mal gemeinsam Angeboten worden.

Kursleiter Pfarrer Schmuck betonte: "Wir möchten, dass jeder Mensch seelischen Beistand erhält, unabhängig von Kultur und Religion.“  Landesbischof Dr. Meyns erklärte: „Die Ausbildung hat Vertrauen und viel Mut von allen Seiten erfordert. Dieser Mut wurde belohnt.“ (weiterlesen)


Iftar Empfang der Schura Niedersachsen

Anlässlich des Monats Ramadan lud die Schura am 2.6.17 Gäste aus ganz Niedersachsen zum Fastenbrechen (Iftar) nach Hannover ein. Unter den Gästen waren neben Vertreter religiöser Gemeinschaften auch Ministerpräsident Stephan Weil. Er hob die Vielfalt innerhalb der Schura als Besonderheit hervor und bezeichnete die Schura als wichtigen und verlässlichen Ansprechpartner. Er appellierte an die Muslime, dass sie ihre Vielfalt bewahren und sich gegen radikale Spaltungen stellen sollten. Gleichzeitig müsse die Politik gegen Islamfeindlichkeit vorgehen. (weiterlesen)


Neuer Kurs für muslimische Krankenhaus-Seelsorge - Bewerbung jetzt möglich

Die Schura Niedersachsen bietet in Hannover einen neuen Kurs für muslimische Krankenhaus-Seelsorge an. Die etwa einjährige Ausbildung "Seelischer Beistand für muslimische Patienten“ umfasst 20 Stunden pro Monat und beinhaltet Themen wie islamische Glaubensfragen und Bittgebete sowie islamischer Umgang mit Krankheit. Genauso gehört dazu die Reflexion der persönlichen Haltung und der Umgang mit Konflikten und Zweifel. 

Der Kurs richtet sich vornehmlich an Mitglieder der Gemeinden, die nach dem Kurs ehrenamtlich etwa drei bis fünf Stunden pro Woche in Krankenhäusern oder Hospizen in der Region Hannover arbeiten möchten. Weitere informationen zur Bewerbung können der Ausschreibung entnommen werden. (weiterlesen)

Muslime fühlen sich ungleich behandelt

Warum fühlen sich Muslime in Niedersachsen im Vergleich zu anderen Religionsgemeinschaften nicht als ebenbürtig behandelt? Weil sie zu schnell mit Extremisten gleichgesetzt werden, meint der Vorsitzende der Schura Niedersachsen, Recep Bilgen.

„Wir sehen unsere Aufgabe auch darin, für einen Islam im Einklang mit dem Grundgesetz einzutreten“, so der Schura-Vorsitzende. Man empfinde es als „herben Rückschlag“, dass sich die Politik trotz des wiederholten Entgegenkommens von muslimischer Seite nicht zur Zustimmung für den sogenannten Staatsvertrag habe entschließen können.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte zuvor klargestellt, dass es in der laufenden Legislaturperiode keinen Staatsvertrag mit den Muslimen im Land geben werde. Dafür fehle die „notwendige Akzeptanz in der Gesellschaft“. (weiterlesen)

Gebete für die Opfer

Am 19.12.16 wurden wir schockiert von Anschlägen und anderen hinterhältigen Angriffen in 

Berlin, Zürich und Ankara auf unschuldige Menschen mit vielen Toten und noch mehr Ver-

letzten“, erklärte Recep Bilgen. "Wir verurteilen diese Anschläge aufs Schärfste, unser tiefes Mitgefühl und unsere Gebete gelten den Angehörigen der Opfer."

Terror verbreitet Angst und sät Hass in unserer Gesellschaft. Wir stellen uns aktiv gegen eine 

Spaltung unserer Gemeinschaft und verteidigen unsere gemeinsamen Werte der Achtung 

des Friedens und des Respekts vor jedem Menschen. (weiterlesen)

Vertretung im ZDF Fernsehrat

Die Muslime sind in der neuen Amtsperiode des ZDF Fernsehrates vertreten. Am 20.06.2016 wurde Herr Kerim Ocakdan in das Gremium gewählt. Der Fernsehrat vertritt die Interessen der Allgemeinheit gegenüber dem ZDF. Deshalb ist er kein Expertengremium, sondern so vielfältig wie die Gesellschaft selbst.

Aus diesem Grund sind wir besonders erfreut, dass Herr Ocakdan nun als gemeinsamer Vertreter im Namen der Schura, der DITIB und auch der Alevitischen Gemeinde Deutschland, die Arbeit des ZDF mit seiner Fachkompetenz begleiten wird und die muslimische Interessenvertretung in dieser Vielfältigkeit bereichern wird. (weiterlesen)

125 Jahre Stadtfriedhof Stöcken

Seit über 10 Jahren werden Muslime auf dem Stöckener Stadtfriedhof nach islamischem Ritus beerdigt.

Daher beteiligte sich die Schura an den Feierlichkeiten am 5. Juni 2016 der Stadt Hannover „125 Jahre Stadtfriedhof Stöcken“

 

Mitglieder der Schura standen den Besuchern in der Kapelle für ihre Fragen zur Verfügung. Vorstandsmitglied Dr. Al-Masri informierte in einem Vortrag über den "Umgang mit Tod und Bestattung im Islam".

 

Die Teilnehmer erlebten außerem eine Führung zum muslimischen Gräberfeld sowie eine Demonstration der muslimischen sargfreien Bestattung. (weiterlesen)


Antrittsbesuch des neuen Vorstands bei der Niedersächsischen Landesregierung

Der vor drei Wochen neu gewählte Vorstand war am 13.05.2016 zu Gast bei der Niedersächsischen Landesregierung.

 

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt erklärt im Anschuss: "Wir haben über den weiteren Fortgang der Vertragsverhandlungen zwischen den muslimischen Verbänden und dem Land Niedersachsen gesprochen. Wir haben uns für einen weiteren Austausch verabredet und sehen diesem positiv entgegen.“ (weiterlesen)


 

 

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