Iftar Empfang: Gewalt gegen religiöse Minderheiten scharf verurteilt

„Wer andere Menschen aufgrund ihrer Religion angreift, hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Das ist unser Grundsatz und davon werden wir keinen Millimeter abweichen“, sagte Bilgen vor mehr als 200 Gästen beim Iftar Empfang in Hannover.

Zudem mahnte er in seiner Rede die Politik, den Gesprächsfaden über einen sogenannten Islamvertrag nicht abreißen zu lassen. „Als Schura in Niedersachsen ist es unser erklärter Wille, diesen Staatsvertrag zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. (weiterlesen)


Jahreshauptversammlung wählt neuen Vorstand

Am 6. Mai 2018 fand die turnusmäßige Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen statt. Dort wurde der bisherige Vorstandsvorsitzende Recep Bilgen mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt. "Wir werden uns weiterhin für den Abschluss des Staatsvertrages und die Anerkennung als Religionsgemeinschaft nach Artikel 7 Absatz 3 des GG einsetzen. Eines unserer großen Ziele wird es aber sein, uns auf die Jugendarbeit zu konzentrieren und diese zu stärken mit dem Ziel, innerhalb der Schura aktive und dynamische Jugendstrukturen aufzubauen", sagte Recep Bilgen nach seiner Wahl. (weiterlesen)

Landesbischof: Gefahr nicht kleinreden

Der Landesbischof hat in einem Schreiben an die Schura sein Mitgefühl zur schweren Gewalt gegen Moscheen geäußert:

„Unser Mitgefühl gilt allen betroffenen Einrichtungen und Moscheegemeinden.

Wir als Landeskirche werden alles in unserer Macht stehende tun, dass die Öffentlichkeit nicht wegsieht und die Gefahr nicht kleingeredet wird – gleichgültig wer hinter den Anschlägen stehen mag."  (weiterlesen)


Übergriffe auf Muslime und Moscheen

Schura Niederachsen und DITIB verurteilen in einer gemeinsamen Presserklärung vom 13.03.2018 die steigende Anzahl von Übergriffen auf Muslime und Ihre Einrichtungen. Gotteshäuser sind besonders schutzbedürftig. Sie sind sakrale Räume, die Schutz und Geborgenheit bieten und öffentliche Zufluchtsstätten sind.

 

Umso tiefer ist die Erschütterung, wenn sie im Visier einer demokratiefeindlichen und terroristischen Selbstjustiz, ja sogar selbst ernannter Paralleljustiz, werden. Denn die aktuellen Geschehnisse und öffentliche Bekenntnisse führen zu dem Bild, Straftaten selbst zu rechtfertigen, sie somit zu legalisieren. Wir laden alle Verfechter der Demokratie dazu ein, alle legitimen Mittel zu nutzen, die unser Rechtssystem zu bieten hat. (weiterlesen)

 

Geschäftsstelle eröffnet

Nach längerer Suche wurden nun gut erreichbare Räume direkt am Hauptbahnhof Hannover gefunden. Unsere Geschäftstelle wurde am 09.03.18 feierlich eröffnet.

 

Sie soll nicht nur als Anlaufpunkt für die Mitglieder, für Vorstandssitzung und Gremienarbeit dienen, sondern auch der Öffentlichkeit die Türen offnen, um mit Muslimen in den Dialog zu treten. Auch Kurse werden in Zukunft hier angeboten. (weiterlesen und zur Bildergalerie)


 

 

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