Aktuelles

Abdullah Borek - ein Nachruf

إِنَّا للهِ وَإِنَّـا إِلَيْهِ رَاجِعونَ

"Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück." (Koran 2:156)

Mit tiefer Trauer erfuhren die Muslime in Niedersachsen, dass Allah ta´ala am 12. März das lange Leben unseres so geschätzten und geachteten Bruders Abdullah Leonhard Borek zu Ende gehen ließ

Er wurde 1936 in Oberschlesien geboren, wuchs jedoch bei Celle auf und durchlief nach dem Krieg eine kaufmännische Ausbildung in der Hansestadt Hamburg ... (weiterlesen)


Rassistische Übergriffe in Clausnitz

Die Nachrichten aus Clausnitz/Sachsen, die von massiven Bedrohungen und Pogromstimmungen gegenüber ankommenden Flüchtlingen, ja sogar Kindern berichten, machen uns fassungslos! Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen, die im Vertrauen darauf zu uns vor Krieg geflüchtet sind, werden bedroht, beschimpft und beleidigt! Statt die betrunkene und Hasstiraden grölende Menge ins polizeiliche Visier zu nehmen, müssen nun die Flüchtlinge mit Strafverfahren der sächsischen Polizei rechnen. (weiterlesen)

Islamische Theologie weiter gefördert - Muslimische Sozialarbeit neuer Schwerpunkt

Der Bund setzt die Förderung der 2012 gegründeten Islamischen Theologie an der Universität Osnabrück um weitere 5 Jahre fort. Das Institut plant einen neuen Studiengang Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft mit dem Schwerpunkt muslimische Wohlfahrtspflege.

Das Institut bildet unter anderem auch Lehrer für den islamischen Religionsunterricht aus und bietet wissenschaftliche Weiterbildungen für Imame an.

Die SCHURA ist zusammen mit DITIB durch einen Theologischen Beirat eingebunden. Die Kooperationsvereinbarung mit der Universität Osnabrück wurde bereits 2011 unterzeichnet. (weiterlesen)

Jahreskalender 2016

Der neue Jahreskalender 2016 mit den islamischen Feiertagen und wichtigen Terminen steht zum Download bereit.

 

Die SCHURA-Mitglieder erhalten den Wandkalender zusammen mit einem Jahresrückblick zugesandt.


Weihnachtsgrüße

Die SCHURA Niedersachsen wünscht allen Christinnen und Christen besinnliche Weihnachten, schöne Feiertage und ein frohes neues Jahr 2016 - mit der Hoffnung mehr Frieden, Menschlichkeit und Gerechtigkeit in unser gemeinsamen Welt.

 

Das Foto zeigt die Umayyaden-Moschee in Damaskus/Syrien, in welcher der Prophet Johannes der Täufer (Friede auf ihn) begraben ist. (weiterlesen)


Landesregierung stimmt Vertragsentwurf zu

Die Niedersächsischen Landesregierung erklärte am 14.12.2015 in einer Presseerklärung, sie dass sie die die beabsichtigten Verträgen des Landes mit den islamischen Religionsgemeinschaften Ditib und Schura sowie mit der Religionsgemeinschaft der Alevitischen Gemeinde Deutschland zustimmend zur Kenntnis genommen hat. Die Vertragsentwürfe werden jetzt den Landtagsfraktionen zur weiteren Erörterung zugeleitet.

Die Regelungen beziehen sich beispielsweise auf religiöse Feiertage, Religiöse Betreuung in besonderen Einrichtungen und finanzielle Unterstützung.

Hier gelangen Sie zum gesamten Wortlaut der dreiseitigen Presseerklärung. weiterlesen

Land ist mit Muslimen einig

Die Landesregierung strebt eine breite Mehrheit im Niedersächsischen Landtag und eine baldige Vertragsunterzeichnung an.
Die Landesregierung strebt eine breite Mehrheit im Niedersächsischen Landtag und eine baldige Vertragsunterzeichnung an.

Das Land Niedersachsen strebt an im ersten Quartal 2016 einen Vertrag mit muslimischen Verbänden zu schließen, der sie in den Rechten und Pflichten den anderen Religionen gleichstellt. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt stellte am 17.11.15 die Pläne der SPD-Fraktion vor. „Gerade in dieser schwierigen Zeit sollte man ein starkes Signal setzen“, meinte Johanne Modder (SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende) mit Hinblick auf das jüngste Attentat in Paris. weiterlesen


Dem Terror entgegenstehen

Wir traueren in diesen Tagen mit all denen, die angesichts der terroristischen Anschläge Familie oder Freunde verloren haben. Die Anschläge in Paris, aber auch Ankara, Beirut und Bagdad erfüllen uns mit tiefem Entsetzen und wir erbitten Genesung für die vielen verletzten Menschen und Trost und Kraft für die Hinterbliebenen. Jeder Mensch, egal, woher er kommt, egal, woran er glaubt oder wie er sein Leben gestalten will, hat ein Recht auf Leben und ein Recht, sein Leben selbst zu gestalten, in Freiheit und Würde unter sicheren Bedingungen. (14.11.2015) weiterlesen


Festgebet in der VW-Halle gemeinsam mit Flüchtlingen

Zum Opferfest am 24.09.2015 fand wieder ein Festgebet in der Braunschweiger VW-Halle statt. Der SCHURA-Vorsitzende Altiner sprach zu den 1500 Muslimen.

 

Darunter waren auch 100 Flüchtlinge, die mit einem gestellten Gelenkbus und privaten Fahrzeugen der Gemeindemitglieder aus Kralenriede abgeholt worden waren.

 

Das Festgebet wurden zum zweiten Mal vom SCHURA-Mitglied "Deutschsprachriger Muslimkreis Braunschweig" organisiert. (weiterlesen)


Spendet für die Flüchtlinge!

Allein in Niedersachsen werden bis Ende des Jahres 80.000 Flüchtlinge erwartet. Der Bedarf, nicht nur an materiellen Gütern, ist riesig. Wir bitten Sie alle und alle, denen Sie dies zum Aushang in den Moscheen bekanntgeben können: Spendet! Lasst uns überlegen: brauchen wir wirklich all die neuen Dinge?  … oder sollten wir denen helfen, die jetzt unsere Hilfe so dringend nötig haben.

Wenn Sie helfen möchten, dann bringen sie Ihre Spenden zu folgender Sammelstation (weiterlesen)


Frohes Fest  -  Bayraminiz Mübarek Olsun  -  Eid Mubarak!

Muslime aus der ganzen Welt stehen heute am Berg von Arafat, dem Höhepunkt der Pilgerfahrt Hadsch. Morgen, am 24.09.2015 ist das Opferfest (entgegen der Angabe im Jahreskalender), an welchem die Pilger wie auch Muslime weltweit Opfertiere schächten, und damit dem Opfer des Propheten Ibrahim (Abraham) gedenken.

Wir gratulieren den Muslimen zum Fest und Bitten Allah um Seine Gunst.


Gemeinsames Festgebet für 2000 Muslime in Braunschweig

Der Deutschsprachrige Muslimkreis Braunschweig, ein SCHURA-Mitglied, hat am zum Ende des Ramadans am Morgen des 17.07.2015 ein Festgebet in der VW-Halle organisiert. Über 2000 Muslime beteten gemeinsam anläßlich des Fastenbrechen-Festes.

In Vergangenheit wurde immer in der eigenen Moschee gebete. Es kamen mehr Muslime als erwartet. Deshalb möchte der DMK in einem Jahr wieder ein großes Festgebet organisieren.  (weiterlesen)


Auch in Niedersachsen dürfen nun Lehrerinnen ein Koptuch tragen

Niedersachsen ermöglicht Lehrerinnen künftig das Tragen von Kopftüchern und räumt damit einen Stolperstein für den lange geplanten Staatsvertrag mit den Muslimen aus dem Weg.

Das bisher aus dem niedersächsischen Schulgesetz hergeleitete Kopftuchverbot wird abgeschafft. Wie das Kultusministerium in Hannover am 17.07.2015 mitteilte, können Lehrerinnen in öffentlichen Schulen künftig ein Kopftuch tragen, wenn sie sich dazu aus religiösen Gründen verpflichtet sehen.

Ministerpräsident Stephan Weil erklärte, es müssten in Bezug auf den Staatsvertrag noch einige kleinere Punkte geklärt werden. Er rechne mit einer Unterzeichnung des Vertrages im zweiten Halbjahr - wenn möglich zügig nach der Sommerpause. (weiterlesen)


Frohes Fest  -  Bayraminiz Mübarek Olsun  -  Eid Mubarak!

Mit dem Ende des Monats Ramadan beginnt

das Fastenbrechenfest - Ramazan Bayramı - Idul Fitr.

Die Schura wünscht allen Muslimen frohe Festtage. Möge Allah, der Erhabene, unsere Gebete und unser Fasten annehmen.

Im Folgenden finden Sie auch die Grußworte des Bundespräsidenten Gauck und des Außenministers Steinmeier zum Fastenbrechenfest 2015. (weiterlesen)


Befreiung vom Schulunterricht an islamischen Festtagen

Am Freitag, dem 17. Juli 2015 ist voraussichtlich das Fastenbrechenfest. Muslimische Schüler werden an diesem Tag vom Schulunterricht befreit, damit sie an den religiösen Veranstaltungen, die sie betreffen, teilnehmen können.

 

Hierfür ist es ausreichend, wenn die Eltern  die Schule darüber in Kenntnis setzen, ein Antrag ist nicht erforderlich. Hier finden Eltern einen vorbereiteten Informationsbrief zum Ausdrucken, um ihn in der Schule vor dem Fastenbrechenfest abzugeben. (weiterlesen)


Gerhard Schröder kritisiert die europäische Flüchtlingspolitik

Anlässlich des Fastenbrechen des Rates der Muslime, am 08. Juli 2015 in Braunschweig, hat Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder die europäische Flüchtlingspolitik kritisiert:

"Ich will in aller Deutlichkeit sagen, was ich von der europäischen Flüchtlingspolitik halte: Es ist eine Schande!"

"Weder was die Versorgung der Flüchtlinge vor Ort, noch die Sicherheit der Fluchtwege, noch die faire Verteilung in Europa angeht, hat die Europäische Union die passenden Antworten gefunden." (weiterlesen)


Mitgliedschaft im Beirat für Migration und Teilhabe

Am 20.05.2015 wurde der Niedersächsische Beirat für Migration und Teilhabe konstituiert. Zu den 46 Mitgliedern, die vom Ministerpräsident Stephan Weil ernannt wurden, gehört auch der Vorsitzende der SCHURA Avni Altiner.

Aufgabe des Gremiums ist es, die Landesregierung zu beraten und aktuelle The­men zu erörtern. Zum Beispiel wird eine erste Arbeitsgruppe die aktuellen Vorschläge zu einem Einwande­rungsgesetz bewerten.

Den Vorsitz führt Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe. (weiterlesen)


Podiumsdiskussion: "Angekommen. Anerkannt? Muslimen in Niedersachsen"

Die Universität Hildesheim läd von Mai bis Juli 2015 zur wöchentlich stattfindenden Reihe "Demokratie & Islam" ein. Am 07.07.2015 sprechen u.a. der SCHURA-Vorsitzende Avni Altiner und Prof. Wolfgang Reinbold (Beauftragter für Kirche und Islam der Evangelischen Landeskirche) auf einer Podiumsdiskussion zum Thema "Angekommen. Anerkannt? Muslime in Niedersachsen" (Dienstag, 07.07.2015 um 18.15 Uhr, Campus Marienburger Höhe der Universität Hildesheim im Hörsaal 1)

Extremismusprävention der Schura Rheinland-Pfalz

Sowohl muslimischer, als auch anti-muslimischer Extremismus gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaften. Daher laden die Schura Rheinland-Pfalz und das US-Generalkonsulat am 05.05.2015 zu einem Fachaustausch mit einem amerikanisch-muslimischen Extremismusexperten ein.

Alejandro J. Beutel ist Experte des National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism (START) der Universität von Maryland für den Kampf gegen Extremismus. Er ist spezialisiert auf die Analyse der Situation von Muslimen in der amerikanischen Gesellschaft, der amerikanischen Zivilgesellschaft, der Bekämpfung von Hass und Extremismus in den USA, sowie innenpolitischen Strategien zur Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus. (weiterlesen)

Beratende Mitgliedschaft im Landesjugendhilfeausschusses

Am 30.04.2015 wurde der Landesjugendhilfeausschuss konstituiert. Neu dabei sind die muslimischen Verbände DITIB und SCHURA und die Alevitische Gemeinde. „Das ist ein Signal für die Vielfalt der Jugendhilfe in Niedersachsen und Abbild der Gesellschaft," erklärte die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt.

Der Landesjugendhilfeausschuss löst den Landesbeirat ab und hat im Gegensatz zu diesem verbindliche Beschlussrechte. (weiterlesen)


Lesemarathon - Landesregierung gedenkt dem Ende des Zweiten Weltkriegs

Mit einem 24-stündigen Lesemarathon von Walter Kempowskis „Das Echolot. Abgesang 45“ erinnert am 29.04.2015 die Niedersächsische Landesvertretung in Berlin an die Schrecken des zu Ende gehenden Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. Neben der Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) nahmen auch Avni Altiner (SCHURA), Michael Fürst (Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen) und Hans-Martin Heinemann (Stadtsuperintendent von Hannover der ev. Kirche) teil. (weiterlesen)


NRW-Landtag berät Schulrechts-Änderung zum Kopftuchverbot für Lehrerinnen

Der NRW-Landtag hat am 29.04.15 Änderungen im Schulrecht zum Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen auf den Weg gebracht. 

“Man kann nicht aufgrund eines Bekleidungsstücks eine abstrakte Gefahr unterstellen”, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne). Zu definieren, was konkret den Schulfrieden störe, sei nicht einfach. Die FDP-Opposition kritisierte, dies werde den Schulen aufgebürdet.

Der Landtag muss sich in einer weiteren Beratung mit dem Entwurf befassen und Sachverständige anhören, vor das Gesetz verabschiedet und zum zum 1. August in Kraft treten kann. (weiterlesen)

Eröffnung der Beratungsstelle zur „Prävention von neosalafistischer Radikalisierung“

Am 07.04.15 eröffnete die niedersächsische Sozialministerin Rundt die Beratungsstelle in der Nähe des hannoverschen Hauptbahnhofes. Es ist die erste Beratungsstelle zur Prävention von neosalafistischer Radikalisierung“ in Niedersachsen, welche das Land mit jährlich 500.000 Euro finanziert.Sie wird von einem eigens gegründeten Verein getragen, an dem auch die SCHURA beteiligt ist.

Die Ministerin betonte bei der Eröffnung, dass der polizeiliche Kampf gegen den Islamismus eine Sache sei, die Präventionsarbeit eine andere. „Ich halte das für ein mustergültiges Projekt.“ (weierlesen)


Kopftuch als Gewissensfreiheit

Wie geht es weiter nach dem Urteil aus Karlsruhe? Ex-Verfassungsrichter Mahrenholz erklärt im Interview mit der HAZ vom 23.03.2015:

"Das Bundesverfassungsgericht statuiert die allgemeine Erlannis, ein Kopftuch zu tragen. Dies ist mit dem niedersächsischen Schulgesetz vereinbar."

Abschließend fragt er: "Können wir nicht die Freiheit, ein Kopftuch zu tragen, als Gewissenssfreiheit gelten lassen? Ist nicht Integration das Leitthema unserer Gesellschaft, die ohne den Respekt vor dem Anderssein Anderer nicht gelingen wird?" (weiterlesen)


Lehrerinnen in Bremen dürfen Kopftuch tragen

Für Lehrerinnen mit Kopftuch in Bremen ist von nun an der Weg frei in den Schuldienst zu gehen. Dies teilte die Bildungssenatorin mit ihrem Schreiben vom 24.03.2015 allen Bremer Schulen mit.

 

In einer Presseerklärung begrüßt die Schura Bremen die rasche Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteil in die Praxis. Die veränderte Praxis werde dazu beitragen, dass neben fachlichen Kompetenzen auch neue Ressourcen in den Schulalltag hineinfließen werden. Insbesondere durch die interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen nehmen diese Lehrerinnen eine Schlüsselrolle für Integration und der Erziehung zur Mündigkeit ein. (weiterlesen)


Landesbeauftragte Schröder-Köpf begrüßt den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, begrüßte am 13.03.2015 den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuchverbot für Lehrkräfte:

 

„Ein pauschales Kopftuchverbot diskriminiert junge muslimische Lehrerinnen. Es benachteiligt junge muslimische Frauen beim Zugang zum Lehrerinnenberuf. Der Beschluss ermöglicht ihnen mehr Freiheit bei der Wahl und der Ausübung ihres Berufes.

 

Das Urteil spiegelt die Lebenswirklichkeit vieler islamischer Religionslehrerinnen wider. Auf die Inhalte des Unterrichts komme es an und nicht darauf, ob eine Lehrerin ein Kopftuch trage". (weiterlesen)


Kopftuchverbot ist verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgerichts am 13.03.2015 bekannt gegeben, dass ein pauschales Verbot religiöser Bekundungen durch das äußere Erscheinungsbild von Lehrern mit deren Glaubensfreiheit nicht vereinbar ist. Das NRW-Schulgesetz muss geändert werden.

 

Nur eine hinreichend konkrete Gefahr der Beeinträchtigung des Schulfriedens rechtfertig eine Einschränkung.

 

Die Schura-Niedersachsen sieht dies als positives Zeichen für die Verhandlungen für den Staatsvertrag. (weiterlesen)


Abschaffung des Kopftuchverbots für Lehrerinnen gefordert

Niedersachsens Islamverbände fordern die Abschaffung des Kopftuchverbots für Lehrerinnen.  „Das bisherige Verbot ist diskriminierend und schafft eine Zwei-Klassen-Gesellschaft“, sagte Avni Altiner, Vorsitzender des Moscheegemeindenverbandes Schura der HAZ am 11.03.2015. So sieht es auch Emine Oguz von den türkischen Ditib-Gemeinden: „An der Unterzeichnung eines lediglich symbolischen Staatsvertrages mit den Islamverbänden haben wir kein Interesse. Es sollte schon ein deutlicher Impuls gesetzt werden. Wir warten auf ein Zeichen des Ministerpräsidenten.“ (weiterlesen)

Religiöse Vielfalt

Auf der Jahreshauptversammlung am 28.02.2015 in Hannover wurden weitere schiitische Moscheegemeinden aufgenommen. Dadurch verbindet die Schura die Vielfalt der muslimischen Identitäten im Lande. Etwa 15% der Muslime gehören der schiitischen Richtung an. (weiterlesen)

 


Absage des Karnevalsumzugs in Braunschweig

Der Rat der Muslime in Braunschweig nahm in einer Presseerklärung Stellung zur Absage des Karnevalsumzug am 15.02.2015:

"Viele Bürger aus Braunschweig und Umgebung und sogar aus dem ganze Land hatten sich auf den traditionsreichen Karnevalsumzug gefreut und sich lange darauf vorbereitet. Ganze Familien wollten in die Braunschweiger Innenstadt pilgern, leider ist die langjährige Tradition heute durch Drohung von Terroristen unterbrochen wurden." (weiterlesen)

bunt statt braun

Hannover hat am 12.01.2015 mit einer großen Demonstration eindrucksvoll bewiesen, dass in unserer Stadt kein Platz für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist. Wir fordern alle Menschen in Hannover auf, sich an den Veranstaltungen und friedlichen Protesten zu beteiligen! (weiterlesen)


Jahreskalender 2015

Der Schura-Jahreskalender 2015 ist fertig und wird unseren Mitgliedern zugeschickt.

Der Wandkalender in DIN A 2 stellt alle wichtigen islamischen Termine übersichtlich dar. (weiterlesen)