Islamische Theologie weiter gefördert - Muslimische Sozialarbeit neuer Schwerpunkt

Der Bund setzt die Förderung der 2012 gegründeten Islamischen Theologie an der Universität Osnabrück um weitere 5 Jahre fort.

"Die Entwicklung der Studierendenzahlen geht nach oben, das Interesse wird größer. Im Wintersemester 2015/2016 sind es rund 1800 Studierende und damit etwa 300 mehr als ein Jahr zuvor", so Forschungsministerin Johanna Wanka.

Das Institut bildet unter anderem auch Lehrer für den islamischen Religionsunterricht aus und bietet wissenschaftliche Weiterbildungen für Imame an. Das Institut plant einen neuen Studiengang Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft mit dem Schwerpunkt muslimische Wohlfahrtspflege. Der interdisziplinäre Studiengang wurde bereits vor einem Jahr mit der Katholischen Theologie, dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien sowie dem Institut für Erziehungswissenschaft konzipiert. »Mit diesem Studiengang gewährleisten wir, dass in fünf Jahren – wenn die Strukturen für muslimische Sozialarbeit und Sozialpädagogik als neues Berufsfeld geschaffen sind – wissenschaftlich qualifizierte Personen zur Verfügung stehen«, so Institutsdirektor Prof. Dr. Bülent Ucar.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des IIT.

 

Die SCHURA ist zusammen mit DITIB durch einen Theologischen Beirat eingebunden. Die Kooperationsvereinbarung mit der Universität Osnabrück wurde bereits 2011 unterzeichnet.